Über mich
Neugierig. Mitfühlend. Kreativ.
Ehrlich gesagt standen hier über die Jahre schon viele Versionen von dem, was ich dachte, dass die Leute über mich wissen wollten. Doch was ich wirklich sagen möchte, ist: Ich bin ich. Manchmal voller Freude und Leichtigkeit, manchmal durcheinander und voller Zweifel. Wie jeder Mensch eben.
Mein Weg in ein paar Zeilen
Ich bin in einem Land aufgewachsen, das es heute nicht mehr gibt. Ich weiß also, wie es sich anfühlt, wenn sich alles um einen herum verändert, mit eigenem Zutun und ohne. Als die Mauer fiel, öffnete sich die Welt. Was bis dahin völlig unmöglich schien, wurde wahr: reisen, ja sogar in Ländern leben, die vorher unerreichbar waren. Und gleichzeitig ging Wertvolles verloren, und vieles fühlte sich an wie ausverkauft. Beides gehört zu meiner Geschichte.
Ich habe die neue Freiheit genutzt: Rotterdam, ein Studienjahr in den USA, Ecuador. Ich habe Amerikanistik, Romanistik und Psychologie studiert und in internationalen Unternehmen gearbeitet, auch in einem großen Softwarekonzern.
Und irgendwann kam der Moment, den viele meiner Klientinnen und Klienten kennen. Ich war alleinerziehend, arbeitete wegen der Kolleginnen und Kollegen in den USA oft bis in die Nacht, und vieles, woran ich saß, war ein paar Wochen später schon wieder hinfällig. Mein Job war gut für mein Bankkonto. Aber nicht für mein Sinnkonto.
Als ich um weniger Stunden bat, fragte mein Chef: „Kannst du nicht mehr arbeiten, oder willst du nicht mehr?“ Er meinte die Zeit. Ich hörte die eigentliche Frage. Und die Antwort war: Nein. So will ich nicht mehr.
Meine Tochter war damals im Kindergarten, und es war eine schwere Zeit für uns beide. Ich wollte ihr etwas anderes vorleben: dass Arbeit nichts ist, was man fürchtet und eben machen muss, sondern etwas, das Freude macht und dem Leben Sinn gibt.
Ich wusste nicht, was ich stattdessen machen wollte. Und nicht, wie. Aber ich wusste, warum. Also habe ich gekündigt.
Wenn ich zurückschaue, zieht sich das durch mein Leben: Selbstbestimmung. Nicht immer hatte ich eine Wahl. Aber wo ich sie hatte, habe ich sie getroffen, auch wenn das Ergebnis völlig im Verborgenen lag. Geführt hat mich jedes Mal ein inneres Wissen.
Dann habe ich nach meinen alten Träumen gesucht und den roten Faden gefunden: Schon als junges Mädchen habe ich meiner Familie und meinen Freunden kleine, selbstgemachte Schmuckstücke geschenkt, die das Glitzern in ihre Augen bringen sollten. Und eines war mir schon immer am wichtigsten: Menschen wirklich zu sehen.
Aus diesem Faden ist alles Weitere gewachsen: mein eigener Concept Store mit Café und Atelier, und heute meine Coachingpraxis und mein Schmuckatelier. Nebenbei habe ich Marken mit aufgebaut, zuletzt Lady Medal. Ich weiß also auch, wie viel Herzblut in einem Logo steckt.
Ich weiß, wie es ist,
… in einem Job festzustecken, der nicht (mehr) zu einem passt.
… die eigenen Wünsche zurückzustellen, weil es sicherer ist.
… und wie befreiend es ist, wenn man sich endlich erlaubt.
Ich habe eine Scheidung, Abschiede und viele Neuanfänge erlebt. Und jedes Mal ein bisschen mehr gesehen.
Darum weiß ich auch: Ich bin nicht die Expertin im Raum. Du bist es.
Viele Menschen sagen mir, dass sie sich bei mir wirklich gesehen fühlen, manchmal zum ersten Mal seit langer Zeit. Genau dort beginnt die Arbeit. Ich höre auf das, was schon da ist: die Klarheit, die Kreativität, die Weisheit, die immer schon deine war. Manchmal nur verschüttet unter zu viel Lärm und zu viel „das geht nicht“. Das innere Wissen, das mich geführt hat, ist auch in dir. Manchmal braucht es nur jemanden, der hilft, es wieder zu hören.
Wie alles zusammengehört
Heute bin ich Coach und Schmuckdesignerin. Das klingt nach zwei Dingen. Für mich ist es eins: Ich helfe Menschen zu sehen, was in ihnen kostbar ist, und es sichtbar zu machen.
- Im Coaching schauen wir gemeinsam, was für dich wirklich stimmt.
- Mit Rückenwind unterwegs bin ich an deinem großen Tag an deiner Seite.
- In meinem Atelier entsteht Schmuck, der deine Geschichte trägt, manchmal sogar dein Logo.
Meine Arbeit gründet auf dem Inside-Out-Verständnis: Alle menschliche Erfahrung entsteht von innen nach außen, von Moment zu Moment. Wir schauen uns an, was unter deinem Erleben liegt. Nicht um es zu reparieren, sondern um es klar zu sehen. Du musst dich nicht ändern. Du darfst sehen, wie du schon gemacht bist.
Manchmal fühle ich mich dabei wie ein Kaleidoskop: Ein kleiner Dreh, und Menschen sehen sich selbst in neuen, wunderbaren Farben.
Und sonst?
Ich bin bodenständig und hochfliegend, emotionale Glaubende und praktische Skeptikerin, Lehrende und Lernende. Mutter, Tochter, Schwester, Freundin. Ich singe gern im Chor, tanze frei und liebend gern auch Standard und Latein, und meine Acrylbilder hingen schon in Ausstellungen in Mannheim und Dresden.
Und ich liebe es, Ideen zu spinnen: frisch, über das Offensichtliche hinaus, bis sie Form annehmen.
Eines meiner Lieblingszitate ist von Dolly Parton:
„Finde heraus, wer du bist, und dann sei es mit Absicht.“
Du kannst du sein. Vollständig.
Und wenn du gerade nicht weißt, wer das ist, bin ich hier, um dir zu helfen, dich wiederzufinden.
Für Schmuck:
Beruflicher Weg (Auswahl)
- seit 2026: Partnerin bei Lady Medal (handgefertigte Schmuckmedaillen)
- seit 2016: eigene Coachingpraxis und Schmuckatelier, Mannheim
- seit 2012: freie Beraterin und Projektmanagerin in Marken- und Produktentwicklung
- 2011–2016: Gründerin und Inhaberin des Concept Stores Giseladen (Concept Store mit Café, 2012-2013) und Giselatelier (Atelier mit Schmuck, 2013-2016), Mannheim
- 2005–2010: Strategisches Marketing und Content Management, SAP AG, Walldorf
- 2002–2006: Qualitative und quantitative Marktforschung für internationale Kunden
Aus- und Weiterbildung (Auswahl)
- Denkzeuge® ProCoach (2023), PSI-Selbstmanagement-Beraterin (2023)
- EmTrace® Mastercoach, Emotionscoaching Level 1–4 (2019–2022)
- Selbstentwicklung: Feldenkrais-Methode und Ericksonsche Hypnotherapie (seit 2007)
- ArtClay® Zertifizierung, Level I, II und Gold (2011–2012)
- Magister in Amerikanistik, Romanistik und Psychologie; 1. Staatsexamen Lehramt Englisch und Spanisch (TU Dresden, 2001)
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